Wer schön sein will, lässt schneiden. Zu kleine Brüste, eine schief sitzende Nase, tiefe Falten oder abstehende Ohren: Operative Eingriffe in die äußere Erscheinung werden immer dann optional, wenn das Selbstvertrauen gegen nagende Zweifel am eigenen Aussehen den Kürzeren zieht. Mal gilt es die Spuren des Alterns zu verwischen, mal die Überbleibsel einer Schwangerschaft auszumerzen, mal naturgegebene Proportionen nachzujustieren. In solchen Fällen hilft der Schönheitschirurg, oder wie es im Fachjargon heißt: der ästhetisch plastische Chirurg.
Dr. med. Wolfgang Vetter aus Pforzheim ist einer von ihnen. Als Leiter der Privatklinik für ästhetisch plastische Chirurgie in der Zerrenner Straße gehören Schönheitsoperationen zu seinem Arbeitsalltag. Rund 60 Prozent der Patienten begeben sich auf der Suche nach Zufriedenheit und mehr Lebensqualität aus freien Stücken in die Hände des Arztes. Die anderen 40 Prozent werden durch körperliche Leiden in Behandlung gezwungen. Der Unterschied zwischen Freiwilligkeit und medizinischer Notwendigkeit macht sich vor allem beim monatlichen Kassensturz bemerkbar: Eingriffe, die der Verschönerung dienen sollen, sind deutlich lukrativer. Weder Krankenkasse noch Kassenärztliche Vereinigung sind involviert, das Honorar fließt in vollem Umfang direkt von Patient zu Arzt. Für Dr. Wolfgang Vetter aber eine ethische Frage: „Mit meiner Ausbildung bin ich geradezu verpflichtet, allen Menschen eine Behandlung zugute kommen zu lassen“, sagt er.
Nach seinem Medizinstudium in Heidelberg, Hamburg und Tübingen promovierte Dr. Vetter 1987 ab der Universität Tübingen. Von 1984 bis 1990 absolvierte er seine Ausbildung in der Chirurgie mit Abschluss zum Facharzt für Chirurgie. Eine dreijährige Weiterbildung in Ludwigshafen qualifizierte ihn zum Facharzt für Plastische Chirurgie (1993). Mehrere Hospitationen im In- und Ausland später war Dr. Vetter als Oberarzt im Zentrum für Chirurgie des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart tätig. 1997 gründete er die Fachpraxis für plastische Chirurgie in Pforzheim, wo er bis 2001 die Belegabteilung für Plastische Chirurgie in der Central-Klinik leitete. Es folgte die Gründung der Privatklinik für ästhetisch plastische Chirurgie.
Dort verschwimmen gelegentlich die Grenzen zwischen Müssen und Können. Manchmal kann ein sichtbarer körperlicher Makel auf einer krankhaften Veränderung beruhen oder schwere psychische Störungen nach sich ziehen (etwa ausgeprägte Brustasymmetrie, Narbenkorrekturen nach Verletzungen oder extrem abstehende Ohren). In so einem Fall wäre eine medizinische Behebung angeraten und die Krankenkasse gefragt. Die Korrektur stark abstehender Ohren, im Volksmund auch höhnisch „Segelohren“ genannt, ist laut Dr. Vetter beispielsweise die einzige Schönheits-OP, die an Kindern vorgenommen werden darf und auch von der Krankenkasse abgedeckt wird. Zu groß ist die Gefahr, durch Hänseleien von anderen Kindern ein Trauma davon zu tragen.
Im medizinischen Bereich sind es vor allem so genannte rekonstruktive Maßnahmen, die Dr. Vetter zu leisten hat. Die Rekonstruktive Chirurgie befasst sich mit der Wiederherstellung des Körpers bei angeborenen Fehlbildungen, nach Unfällen, nach Operationen oder nach Erkrankungen. Wichtige Bereiche sind die Rekonstruktion der Haut und der Weichteile, die Rekonstruktion von Muskeln und Sehnen, Knochen und Knorpeln sowie die Chirurgie der peripheren Nerven. Dazu kommt die so genannte Handchirurgie. Handchirurgie befasst sich mit der Behandlung von akuten oder chronischen Schäden oder Verletzungen an den oberen Extremitäten (Schulter, Oberarm, Unterarm, Hand, Finger, Daumen).
Den Löwenanteil der Arbeit von Dr. Vetter im ästhetischen Bereich machen Veränderungen am Gesicht aus. Lidstraffungen etwa seien eher kleine Eingriffe mit großem Effekt. Am Computer zeigt Dr. Vetter Vorher-Nachher-Bilder einer Frau, die ihre Augenlider hat straffen lassen. Müdigkeit auf dem Vorher-Bild, eine schlapp und unkommunikative wirkende Frau schaut traurig aus der Wäsche. Das Gegenteil auf dem Nachher-Bild, den Betrachter strahlt ein aufgewecktes, freundliches Gesicht an. Sympathie unvermeidlich. Auch Botox-Spritzen und Laserbehandlungen gegen Falten werden gern genommen. „Es muss nicht immer der Holzhammer sein.“ Mit Holzhammer meint Dr. Vetter.
Wer schön sein will, lässt schneiden. Zu kleine Brüste, eine schief sitzende Nase, tiefe Falten oder abstehende Ohren: Operative Eingriffe in die äußere Erscheinung werden immer dann optional, wenn das Selbstvertrauen gegen nagende Zweifel am eigenen Aussehen den Kürzeren zieht. Mal gilt es die Spuren des Alterns zu verwischen, mal die Überbleibsel einer Schwangerschaft auszumerzen, mal naturgegebene Proportionen nachzujustieren. In solchen Fällen hilft der Schönheitschirurg, oder wie es im Fachjargon heißt: der ästhetisch plastische Chirurg.
Dr. med. Wolfgang Vetter aus Pforzheim ist einer von ihnen. Als Leiter der Privatklinik für ästhetisch plastische Chirurgie in der Zerrenner Straße gehören Schönheitsoperationen zu seinem Arbeitsalltag. Rund 60 Prozent der Patienten begeben sich auf der Suche nach Zufriedenheit und mehr Lebensqualität aus freien Stücken in die Hände des Arztes. Die anderen 40 Prozent werden durch körperliche Leiden in Behandlung gezwungen. Der Unterschied zwischen Freiwilligkeit und medizinischer Notwendigkeit macht sich vor allem beim monatlichen Kassensturz bemerkbar: Eingriffe, die der Verschönerung dienen sollen, sind deutlich lukrativer. Weder Krankenkasse noch Kassenärztliche Vereinigung sind involviert, das Honorar fließt in vollem Umfang direkt von Patient zu Arzt. Für Dr. Wolfgang Vetter aber eine ethische Frage: „Mit meiner Ausbildung bin ich geradezu verpflichtet, allen Menschen eine Behandlung zugute kommen zu lassen“, sagt er.
Nach seinem Medizinstudium in Heidelberg, Hamburg und Tübingen promovierte Dr. Vetter 1987 ab der Universität Tübingen. Von 1984 bis 1990 absolvierte er seine Ausbildung in der Chirurgie mit Abschluss zum Facharzt für Chirurgie. Eine dreijährige Weiterbildung in Ludwigshafen qualifizierte ihn zum Facharzt für Plastische Chirurgie (1993). Mehrere Hospitationen im In- und Ausland später war Dr. Vetter als Oberarzt im Zentrum für Chirurgie des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart tätig. 1997 gründete er die Fachpraxis für plastische Chirurgie in Pforzheim, wo er bis 2001 die Belegabteilung für Plastische Chirurgie in der Central-Klinik leitete. Es folgte die Gründung der Privatklinik für ästhetisch plastische Chirurgie.
Dort verschwimmen gelegentlich die Grenzen zwischen Müssen und Können. Manchmal kann ein sichtbarer körperlicher Makel auf einer krankhaften Veränderung beruhen oder schwere psychische Störungen nach sich ziehen (etwa ausgeprägte Brustasymmetrie, Narbenkorrekturen nach Verletzungen oder extrem abstehende Ohren). In so einem Fall wäre eine medizinische Behebung angeraten und die Krankenkasse gefragt. Die Korrektur stark abstehender Ohren, im Volksmund auch höhnisch „Segelohren“ genannt, ist laut Dr. Vetter beispielsweise die einzige Schönheits-OP, die an Kindern vorgenommen werden darf und auch von der Krankenkasse abgedeckt wird. Zu groß ist die Gefahr, durch Hänseleien von anderen Kindern ein Trauma davon zu tragen.
Im medizinischen Bereich sind es vor allem so genannte rekonstruktive Maßnahmen, die Dr. Vetter zu leisten hat. Die Rekonstruktive Chirurgie befasst sich mit der Wiederherstellung des Körpers bei angeborenen Fehlbildungen, nach Unfällen, nach Operationen oder nach Erkrankungen. Wichtige Bereiche sind die Rekonstruktion der Haut und der Weichteile, die Rekonstruktion von Muskeln und Sehnen, Knochen und Knorpeln sowie die Chirurgie der peripheren Nerven. Dazu kommt die so genannte Handchirurgie. Handchirurgie befasst sich mit der Behandlung von akuten oder chronischen Schäden oder Verletzungen an den oberen Extremitäten (Schulter, Oberarm, Unterarm, Hand, Finger, Daumen).
Den Löwenanteil der Arbeit von Dr. Vetter im ästhetischen Bereich machen Veränderungen am Gesicht aus. Lidstraffungen etwa seien eher kleine Eingriffe mit großem Effekt. Am Computer zeigt Dr. Vetter Vorher-Nachher-Bilder einer Frau, die ihre Augenlider hat straffen lassen. Müdigkeit auf dem Vorher-Bild, eine schlapp und unkommunikative wirkende Frau schaut traurig aus der Wäsche. Das Gegenteil auf dem Nachher-Bild, den Betrachter strahlt ein aufgewecktes, freundliches Gesicht an. Sympathie unvermeidlich. Auch Botox-Spritzen und Laserbehandlungen gegen Falten werden gern genommen. „Es muss nicht immer der Holzhammer sein.“ Mit Holzhammer meint Dr. Vetter












